Wir verlernen zunehmend den Umgang mit anderen Menschen

Wir verlernen zunehmend den Umgang mit anderen Menschen

Über den Umgang mit anderen Menschen

Sei fair, gerecht und respektvoll  – dann öffnen sich dir alle Türen!

Im Umgang mit unseren Mitmenschen sollten wir stets daran denken: „Wie möchte ich selbst von anderen behandelt werden?“. Es ist im Grunde genommen sehr einfach einen respektvollen und freundlichen Umgang mit anderen Menschen zu pflegen. Denn auch die anderen freuen sich über die Dinge, über die wir uns freuen. Aber genauso ärgern sie sich auch oft über die gleichen Dinge. Jeder sollte also anderen stets das Beste Wünschen und den Fokus darauflegen. Erfolg und schöne Momente bei anderen Menschen erwirken oft, dass auch wir etwas davon abbekommen. Es strahlt immer etwas vom Glück und Wohlergehen anderer auf uns ab. Haben wir zum Beispiel einen wunderbaren Tag, dann lassen wir das auch andere spüren.

Manchmal machen wir es bewusst, aber sehr oft geschieht das völlig unbewusst. Umgekehrt ist es genauso. Wenn wir also anderen Menschen etwas Schlechtes wünschen, müssen wir damit rechnen, auch etwas Schlechtes zurückzubekommen. So kann es passieren, dass wir andere verletzen, aber im gleichen Zuge selbst verletzt werden. Denken wir beispielhaft an eine unfaire und verletzende Diskussion mit lauter Vorwürfen. Das eine Wort ergibt das andere. Und ehe wir uns versehen, haben wir unschöne Dinge gesagt und dementsprechend auch Unschönes zurückbekommen. Später bereuen wir den Schlagabtausch und wollten die schlimmen Worte eigentlich nie gesagt haben oder meinten es „ja eigentlich nicht so“. Das Ausgesprochene ist wie eine abgefeuerte Kugel, die beim Austritt aus der Mündung, zu einem unumkehrbaren Unheil werden kann. Wenn die Kugel dann auf der gegenüberliegenden Seite die Seele trifft, zerspringt diese wie Glas. Jegliche Reparaturversuche werden nie die volle Heilung bringen. Sicher lässt sich das Glas vielleicht wieder flicken, aber die Sprünge und Risse bleiben auf ewig sichtbar.

Wer sich regelmäßig daran erinnert, was ihm Gutes widerfahren ist und Stärke daraus gewinnen kann, dem fällt es wesentlich leichter, anderen auch Gutes zu tun. Bei der Erinnerung an den letzten Gefallen, der uns gegenüber getan wurde, können wir die Zuneigung spüren, die die gute Tat mit sich brachte. Daraus können wir schlussfolgern: Bei guten Taten gegenüber anderen werden sie sich wohlfühlen und Zuneigung spüren.

Wer sein Umfeld und auch Fremde immer gerecht behandelt, beweist Reife und Ausgeglichenheit.

Was ist mit den Menschen, die uns einen Schaden zufügten? Wir sollten gerade Ihnen gegenüber mit Aufrichtigkeit und guten Taten antworten. Derjenige, der anderen schadet, benötigt oft am meisten Gutes. Würden wir mit Bösartigkeit antworten, wäre das nicht nur eine Charakterschwäche. Wir wären also nicht anders, nicht besser. Antworten wir jedoch mit Gutem, adelt das uns und macht uns stärker. Für den vermeintlich bösen Menschen wären wir damit ein unbesiegbarer Turm, der weder erstürmt noch zerstört werden kann. Und über die Zeit würden andere versuchen uns nachzueifern, um ebenfalls diese Stärke zu besitzen.

Wo ist die Grenze des „Guten“? Es gibt keine! Das ist gut so, denn somit wird klar, wie unendlich stark das Gute sein kann, weil es keiner Beschränkung unterworfen ist. Wir haben es stets selbst in der Hand, wie uneigennützig und selbstlos wir handeln wollen. Wichtig bleibt: Nur wer Aufrichtig und mit sich selbst im Reinen gute Taten begeht, tut wirklich etwas Gutes.

Die Gesinnung eines Menschen bemisst sich daran, wie er mit Freunden umgeht und seine Freundschaften pflegt. Wir können nicht von Güte und Selbstlosigkeit sprechen, wenn ein Mensch nur Gutes tut, um selbst Gutes zu bekommen. Diese Berechnung bleibt leider nur eine faktische und nüchterne Tat. Sie erzeugt keine dauerhafte emotionale Wirkung. Manche mögen zunächst geblendet davon sein. Aber irgendwann fällt das Kartenhaus in sich zusammen. Erst recht nicht, wenn jemand Böses tut, in der Hoffnung, dass ihm andere dann etwas Gutes erwidern. So ein Verhalten deutet stets auf Unreife und moralische Schwäche hin. Solche Menschen gibt es leider zu viele auf der Welt. Manche von Ihnen regieren sogar ganze Nationen.

Aber schauen wir doch einfach mal lieber auf unseren eigenen kleinen Alltag, unseren eigenen Kosmos. Nehmen wir an, jemand tut etwas Schädliches oder macht einen Fehler. Wenn wir diesen Fehler nun hervorheben, intensivieren wir ein schlechtes Gefühl beim Gegenüber. Es gibt Menschen, die suchen stets nach Fehlern, um andere schlechter als sich selbst dastehen zu lassen. So ein Verhalten ist rücksichtslos. Noch schlimmer wird es nur, wenn die herausgefundenen Fehler zusätzlich in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Das ist unverzeihlich. Viele Freundschaften erholen sich nicht wieder von so einer Missachtung der Gefühle. Diese Unvollkommenheit des anderen gekonnt zu ignorieren ist keine leichte Aufgabe und erfordert schon fast Superheldenkräfte.
Vollkommen und reinen Gewissens sind die Menschen, die selbst größte Taten vollbringen, aber ihnen keinen großen Wert zumessen. Darüber hinaus schätzen sie die kleinsten guten Taten anderer unvergleichbar hoch. Solche Menschen erinnern andere nicht an die ganzen vergangenen guten Taten, um ihnen zu beweisen, dass sie auch mal was Gutes verdient hätten. Sie werden sich ebenso niemals darüber beschweren, wenn sie selbst nichts Positives erfahren.

Es ist unglaublich, welche Kraft in solchen Menschen innewohnt. Die Summe aller Kräfte der uns bekannten Helden aus Marvel, DC Comics und Co käme ihnen nicht gleich. Viel zu wenige von ihnen weilen unter uns und sind oft unsichtbar.

Ein immerwährender Kampf zwischen Gut und Böse spielt sich um uns herum und in uns ab. Es liegt eindeutig an uns, wofür wir uns endgültig entscheiden.

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