Regelwerk als Provisorium: „Team-Agreement“

Regelwerk als Provisorium: „Team-Agreement“

Regelwerk als Provisorium: „Team-Agreement“

Es empfiehlt sich vorzusorgen, um Missverständnisse zu vermeiden

Missverständnisse keimen gar nicht erst auf, wenn es ein Agreement gibt, das alle Gründungsmitglieder unterschreiben. Die Übereinkunft sollte flexibel gestaltet sein.

Nach dem Motto: Wir haben das Regelwerk zwar so aufgestellt und definiert, wer welche Rolle spielt. Aber wenn man plötzlich im Geschäftsleben feststellt, dass Thomas im Sales doch mehr taugt als Fabian und beide damit einverstanden sind, kann man die Rollen gerne tauschen und die Regeln entsprechend anpassen.

So ein Regelwerk wie das „Team-Agreement“ ist kein starres Gebilde.

Es definiert einfach nur den respektvollen Umgang miteinander. Daran krankt es häufig in Gründerteams. Das Regelwerk ist nicht in Beton gegossen, sondern eher als Richtschnur gedacht. Daran entlang lassen sich Standards entwickeln, die getestet werden. Sie bestehen oder fallen durch. Eine solche Übereinkunft zu erstellen, ist eine gut gemeinte Empfehlung. So etwas macht kaum jemand.

Meistens wird gegründet und einfach drauf losgelegt. Regeln und Ziele zu definieren, so wie es bei guten Workshops geschieht, hilft dem Gründerteam dabei, sich schon zu Anfang der Gründung gemeinsam in die richtige Richtung zu bewegen.

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wer mir die Geschichte von zwei Japanern erzählte, die sich an einer Bar lauthals stritten. Um Schlimmeres zu verhindern, eilte ein Europäer hinzu und bat sie, sich zu beruhigen und getrennte Wege zu gehen. Dabei erfuhr er, dass die beiden kurz davor standen, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen. Verwundert darüber, fragte er die beiden, ob es dann nicht sinnvoller wäre, auf den freudigen Anlass anzustoßen, anstatt sich zu streiten. Die beiden Japaner erklärten ihm, dass sie sich lieber vorab über die unterschiedlichsten Themen, die ihr gemeinsames Unternehmen betreffen sollten, stritten, als nachher, wenn es eigentlich darauf ankommt, das Unternehmen zu lenken.

Meine Vorstellung davon was ein Team-Agreement beinhalten sollte, erläutere ich in meinem nächsten Artikel. Der Titel lautet: Was gehört in so ein Regelwerk und wie kann es aussehen?

Ich hoffe du hast Lust bekommen mehr mit mir gemeinsam in das Thema einzusteigen. Falls du auch mehr zu meinem Werdegang mit all meinen Höhen, Tiefen und Learnings erfahren magst, empfehle ich dir mein Buch „Sicherheit ist sekundär„. 

Darüber hinaus freue ich mich über Kommentare zu meinen Beiträgen oder eine direkte Kontaktaufnahme zu mir.

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