5 Tipps für dein erfolgreiches Food-Startup

5 Tipps für dein erfolgreiches Food-Startup

Julica Renn

Wenn Food-Startups tatsächlich die neuen Tech-Startups sind, dann ist Julica Renn der neue Elon Musk!

Die Geschäftsführerin des traditionsreichen Weingutes Renn verleiht dem Familienunternehmen mit ihrem Gin Label “MILE HIGH 69®” einen modernen Anstrich.

Immer mehr Kunden legen Wert auf Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung und authentische Marken.
Deshalb sind die Chancen für Food-Startups aktuell so groß wie noch nie!
Diesen Trend solltest du auf keinen Fall verpassen…
Deshalb geben wir dir 5 Tipps, mit denen auch dein Food-Startup zum Erfolg wird!

1. Tu das, wofür du brennst!

Ohne eine tiefe Begeisterung für dein Produkt, deine Branche und deine Kunden kannst du nicht erfolgreich sein!
Denn die Gründung eines eigenen Food-Startups geht mit harter Arbeit und Rückschlägen einher. Ohne wirkliche Begeisterung für das Ziel, das am Ende des Erfolgs steht, kannst du dich nur schwer durch die Rückschläge kämpfen, die es immer wieder geben wird.

Wenn du mit einem Produkt die Welt verändern könntest, welche Art von Produkt wäre es?
Selbstverständlich muss dein Produkt nicht alle Probleme auf der Welt auf einmal lösen. Aber es könnte das Leben vieler Menschen positiv beeinflussen, indem es zum Beispiel mehr Genuss in ihren Alltag bringt.
Vielleicht liegen dir Sport-Snacks ganz besonders am Herzen? Oder eher etwas zum Genießen?

Such dir also ein Produkt aus, für das du wirklich brennst!

2. Berücksichtige aktuelle Trends!

Aktuell geht der Trend auf dem Lebensmittelmarkt klar in Richtung “Nachhaltigkeit” und “Persönlichkeit”.
Doch was genau ist damit gemeint?

2.1 Beispiel: “Nachhaltigkeit”

Viele Menschen sind heute bereit, etwas mehr für Produkte zu bezahlen, die ihnen das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun. Dieses Prinzip wirkt zum Beispiel bei veganen Ersatzprodukten, umweltschonenden Verpackungen und Fair-Trade-Produkten.
Vor allem in sehr umkämpften Lebensmittelsparten wird es schwierig, ohne eines dieser Alleinstellungsmerkmale erfolgreich zu sein.

Überleg dir also am besten:
“Wie schaffe ich es, dass sich meine Kunden schon beim Kauf meines Produktes gut fühlen?”

2.2 Beispiel: “Persönlichkeit”

Um mit einem Food-Startup Erfolg zu haben, müssen deine Produkte Wiedererkennungswert besitzen!
Food-Startups, die eine eigene Persönlichkeit zeigen, haben größere Chancen auf Erfolg. Überlege dir also, was dein Food-Startup von der Konkurrenz unterscheidet.

Im nächsten Schritt solltest du dir Gedanken darüber machen, wie du diese Message an deine Kunden weitergibst. Das kannst du zum Beispiel über die Markenkommunikation deines Unternehmens erreichen: Spricht deine Marke den Humor deiner Kunden an? Lässt deine Marke deine Kunden von einer besseren Zukunft träumen? Oder appelliert deine Marke auch an den inneren Schweinehund deiner Kunden? – Naschen muss auch manchmal sein!

Food-Startups haben gegenüber größeren Konzernen einen klaren Vorteil:
Wer Gesicht und Persönlichkeit zeigt, der gewinnt!

3. Hol dir ehrliches Feedback!

Die Basis eines erfolgreichen Food-Startups ist ein überzeugendes Produkt.
Du solltest dir besonders in der Startphase deines Start-ups so viel Feedback besorgen, wie möglich. Denn besonders am Anfang zahlt sich ehrliches Feedback zu deinen Produkten ungemein aus.

Sei dir also nicht zu schade, Freunde, Familie, Bekannte oder sogar Fremde um ehrliches Feedback zu bitten. Nur so kannst du deine Produkte weiterentwickeln, anpassen oder im Zweifelsfall durch sinnvollere Alternativen ersetzen.
Ein angenehmer Rahmen für solche Produktverkostung ist zum Beispiel eine Party, bei der du sowohl Werbung für dein Start-up machen kannst als auch wertvolles Feedback erhältst!

Schalte also während der Produktfindungs- und Entwicklungsphase dein Ego aus und konzentriere dich darauf, ein herausragendes Produkt zu erstellen!

4. Gib deiner Marke (d)ein Gesicht!

Was magst du lieber: Einen Kuchen aus dem Supermarktregal oder den Kuchen, den deine Mutter früher nach altem Familienrezept gebacken hat?
Der Unterschied lässt sich nicht nur am Geschmack festmachen. Du vertraust deiner Mutter beim Backen eines Kuchens eher als einem gesichtslosen Großkonzern.
Und genau das kannst du für dein Food-Startup nutzen!

Deine Kunden werden dir ein größeres Vertrauen entgegenbringen, wenn du mit deinem Namen, deinem Gesicht, oder Beidem für deine Produkte einstehst.
Heute will kaum noch jemand Lebensmittel von großen, gesichtslosen Mega-Konzernen kaufen.

Ein Beispiel dafür, wie gut diese Strategie des persönlichen Marketings funktioniert, ist “Fritz Cola”. Die beiden Hamburger Startup-Gründer konnten sich gegen Coca-Cola und Pepsi durchsetzen, weil sie Gesicht gezeigt haben! (Und natürlich auch, weil sie ein hervorragendes Produkt entwickelt haben.)
Zeig den Kunden, dass sie deinem Produkt vertrauen können! Das geht am besten, indem du selbst zu deinem Produkt stehst!

5. Guerilla-Marketing Offensive!

Der heutige Food-Markt ist hart umkämpft. Und es gibt zahlreiche Wettbewerber, die über millionenschwere Marketingbudgets verfügen.
Wie kannst du diesen Marketing-Kampf als kleines Food-Startup gewinnen?
Indem du nicht nach den gleichen Spielregeln spielst!

Vielleicht sagt dir der Begriff “Guerilla-Marketing” schon etwas? Diese Marketing-Strategie zielt darauf ab, mit unkonventionellen Aktionen Überraschung in der Öffentlichkeit zu erzeugen.
Ein Beispiel dafür ist die Marketing-Aktion, die Red Bull am Abend vor dem Produktstart in Österreich inszenierte: Überall in Wien verteilten Mitarbeiter leere Red Bull Dosen, um den Anschein zu erwecken, das neue Produkt sei schon vor dem offiziellen Launch breit bekannt und beliebt. Die Überraschung, die dieser kreative Trick auslöste, führte zu einem regelrechten Red Bull Hype!
Und das Beste daran? Diese Marketing-Strategie kostete Red Bull fast nichts. Ich hoffe nur, dass kein einzelner Praktikant die Dosen am Vortag selbst trinken musste …

Überlege dir selbst, wie du solche kreativen Aktionen nutzen kannst, um auch ohne großes Budget auf dein Produkt aufmerksam zu machen!

Fazit: Fit für dein Food-Startup?

Im Moment sind die Chancen für kleine, persönliche und freche Food-Startups so gut wie noch nie!

Egal, ob du die Welt mit edlen Spirituosen, wie Julica Renn mit ihrem Gin Label “MILE HIGH 69®“, gesunden Snacks oder Wohlfühl-Produkten verändern willst, tu es jetzt!

Du verbesserst deine Chancen auf Erfolg, wenn du …
… für dein Produkt brennst!
… die aktuellen Trends berücksichtigst!
… dir ehrliches Feedback holst!
… deiner Marke (d)ein Gesicht gibst!
… Guerilla-Marketing für dich nutzt!

Ich hoffe, dass diese Tipps dir helfen werden, dein eigenes erfolgreiches Food-Startup zu starten! Wir freuen uns darauf, dein Produkt bald in den Supermarktregalen zu sehen!

Foto: ©SteffenHorak

Brunch Bodensee JulicaRenn ©SteffenHorak 3991
MILE HIGH 69® von Julica Renn

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